Dorfkirche Cammer
Die Dorfkirche Cammer ist ein im Kern mittelalterlicher Saalbau, der im Jahr 1775 nach Osten hin erweitert wurde. Ende des 19. Jahrhunderts kam eine Apsis hinzu. Das Kirchenschiff hat eine Länge von ca. 22 m und eine Breite von 8,60 m. Die Traufhöhe des Schiffes liegt bei ca. 5,5 m, Dachneigung ca. 40°. Der Turm mit einem Grundriss von ca. 6 × 5,40 m ist bis zur Spitze seines Walmdaches ca. 22 m hoch. Die gemauerten Außenwände sind auf einem Feldsteinfundament gegründet. Sanierung des Daches, des Turms und der Außenhülle im Jahr 2014 abgeschlossen, so dass die Fassade jetzt mit ockerfarbenem Lehmputz versehen ist.
Grenzsteine
Drei Grenzsteine von 1582 erinnern an die bis zum Wiener Kongress 1814/1815 südlich von Cammer verlaufende sächsisch-brandenburgische Grenze.