Dorf- und Heimatverein Cammer e.V.

Bockwindmühle Cammer

Liebe Besucherinnen und Besucher,
liebe Mitglieder und Freunde des Dorf- und Heimatvereins Cammer e. V.,

herzlich willkommen auf unserer Seite!

Unser Verein steht für Gemeinschaft, Tradition, Kultur und die aktive Gestaltung unseres Dorflebens in Cammer und der Gemeinde Planebruch. Wir setzen uns dafür ein, unsere Heimat lebendig zu halten, Geschichte zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft zu geben.

 

Ob bei Festen, kulturellen Veranstaltungen wie Theater oder Malerei, interessanten Vorträgen, Tanzgruppen (just for fun), gemeinsamen Arbeitseinsätzen oder Projekten für Jung und Alt – unser Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder und der Freude am Miteinander. Jeder Beitrag, jede Idee und jede helfende Hand machen unsere Gemeinde ein Stück lebenswerter.

 

Wir laden Sie herzlich ein, unseren Verein näher kennenzulernen, an unseren Aktivitäten teilzunehmen oder selbst Mitglied zu werden. Gemeinsam können wir viel bewegen und die Zukunft unseres Ortes aktiv mitgestalten.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dorf- und Heimatverein Cammer e. V.


Zu unserer Mühle gibt es einen Bastelbogen für Kinder, der hier kostenlos heruntergeladen werden kann. ©Martin Gumhold

Außerdem gibt es einen Malbogen, der hier heruntergeladen werden kann. ©Nicole Charlier.

Ein kleiner Hinweis zum Schluss: neben den unten folgenden Texten befinden sich Bilder, die jeweils als Link zu Unterseiten fungieren.


Sie erreichen uns per E-Mail unter

oder telefonisch unter 0176-81917469 (Lars Charlier) und 0162-4712853 (Gerhard Rettig).


 

Nistkasten für Wiedehopfe nach Bernd Willmann

Vom Vortrag zum Bruterfolg: Wiedehopfe fühlen sich in Cammer wohl

Ein Vortrag über den Wiedehopf führte in Cammer zu einem erfreulichen Erfolg für den Artenschutz. Nachdem Bernd Willmann am 18. Januar im Gemeindehaus über die seltene Vogelart berichtet hatte, erhielt Organisatorin Kristin Grünke einen Nistkasten für Wiedehopfe von Bernd Willmann. Dieser wurde schon bald von einem Wiedehopfpaar angenommen.

In den vergangenen Wochen konnte Kristin Grünke beobachten, wie die Vögel dort erfolgreich ihren Nachwuchs aufzogen. Die gelungene Brut zeigt, dass gezielte Naturschutzmaßnahmen bereits mit einfachen Mitteln einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seltener Arten leisten können.

Der Bruterfolg ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus Interesse und Engagement konkreter Artenschutz entsteht.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Die Fotos stammen von Kristin Grünke.


Cammer-Theater

Theater lebt von Geschichten – und genau diese Geschichten bringt der Schauspieler, Regisseur und Autor Ilja Hübner gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Cammer, Golzow und Krahne auf die Bühne. Seit mehreren Jahren entstehen in den drei Dörfern Amateurtheaterstücke, die regionale Themen, Sagen und Kriminalgeschichten aufgreifen und von engagierten Laiendarstellerinnen und Laiendarstellern aufgeführt werden. 

 

In Golzow arbeitet Hübner mit Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Eberhard-von-Rochow-Grundschule Golzow zusammen. Dort entstand das Kinderkrimistück „Diebe in Golzow“, in dem junge Detektive gemeinsam mit einer Kommissarin einen mysteriösen Fall in der Dorfkirche lösen. Das Projekt verbindet Theaterpädagogik, Kreativität und Teamarbeit und ermöglicht den Kindern erste Bühnenerfahrungen. 

In Krahne hat sich mit der Dorfbühne Krahne eine feste Amateurtheatergruppe etabliert. Gemeinsam mit Ilja Hübner entstanden bereits mehrere Stücke, die eng mit der Geschichte und den Sagen des Dorfes verbunden sind. Den Anfang machte das Theaterstück „Als ein Riese nach Krahne kam“, das auf einer regionalen Sage basiert. Inzwischen werden regelmäßig neue Produktionen entwickelt und vor großem Publikum aufgeführt. 

 

Auch in Cammer wird Theater gespielt. Dort entstand unter der Leitung von Ilja Hübner ein neues Stück rund um eine alte Dorflegende, die beiden Mühlen von Cammer und das geheimnisvolle Glücksmehl. Mit viel Fantasie, Humor und Heimatverbundenheit werden lokale Geschichten für die Bühne neu erzählt. (Zauche 365)

Das Besondere an den Theaterprojekten ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Orten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bringen ihre Ideen ein, gestalten Kostüme, Bühnenbilder und Rollen und schaffen gemeinsam kulturelle Erlebnisse für die ganze Region. Ilja Hübner versteht sich dabei als Autor, Regisseur und Begleiter, der Menschen ermutigt, ihre Talente zu entdecken und auf der Bühne sichtbar zu machen. 

Mit ihren Aufführungen tragen die Theatergruppen dazu bei, das kulturelle Leben in Cammer, Golzow und Krahne zu bereichern. Die Stücke verbinden Unterhaltung mit regionaler Identität und zeigen, wie lebendig und kreativ Amateurtheater im ländlichen Raum sein kann. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Rund 500 Besucherinnen und Besucher nutzten den Deutschen Mühlentag an der Bockwindmühle Cammer, um die historische Mühle zu besichtigen und gemeinsam einen schönen Tag in Cammer zu verbringen.

 

Bei bestem Festwetter wurde den Gästen einiges geboten: Führungen durch die Mühle, Vorführungen an der Handmühle, ein buntes Angebot für Kinder sowie Kaffee, Kuchen, Gegrilltes und kühle Getränke sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Besonders die familiäre Atmosphäre und das große Interesse an der Geschichte der Mühle machten den Tag zu etwas Besonderem.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die den Mühlentag mit viel Engagement unterstützt haben. Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz und die große Unterstützung vieler Beteiligter wäre ein solcher Tag nicht möglich. 

 

Ein besonderer Dank geht außerdem an die Gäste aus nah und fern, die mit ihrem Besuch zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Der Mühlentag hat erneut gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in Cammer ist und wie wichtig die gemeinsame Pflege unserer Traditionen und der historischen Mühle bleibt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bockwindmühle Cammer

Bockwindmühle Cammer

Der dritte Teil des Workshops an der Bockwindmühle Cammer stand im Zeichen praktischer Arbeiten und wichtiger Sicherheitsmaßnahmen. Geübt wurden unter anderem das Drehen der Mühle auf dem Bock um die Hochachse sowie das sichere Zuschaustellen für Besucherinnen und Besucher. Auch die Arbeitssicherheit spielte erneut eine zentrale Rolle.

Frederic Schüler installierte zusätzlich einen Schutz am Kammrad sowie eine Sicherung am unteren Bremsseil.

Bis zum Mühlentag stehen noch einige Arbeiten an, darunter die Montage weiterer Sicherungen, kleinere Instandsetzungen sowie Markierungen an den Flügeln. Problematisch ist derzeit der Brunnen, der dringend für Reinigung und Händewaschen benötigt wird, aktuell jedoch kein Wasser mehr fördert.

Weitere Informationen und Eindrücke finden Sie hier.

 
 

Beim zweiten Teil des Mühlenworkshops an der Bockwindmühle Cammer standen erneut praktische Übungen und theoretische Grundlagen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer erhielten vertiefende Einblicke in die Themen Betriebssicherheit und Arbeitssicherheit, die für den verantwortungsvollen Umgang mit der historischen Anlage von großer Bedeutung sind.

Darüber hinaus wurden der Aufbau der Mühle sowie die Bezeichnungen und Funktionen wichtiger Bauteile anschaulich erläutert. Im praktischen Teil konnten die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung das sichere Starten und Anhalten der Mühle üben.

Der Workshop war ein weiterer wichtiger Beitrag zum Erhalt der traditionellen Mühlentechnik und stieß bei allen Beteiligten auf großes Interesse.

Weitere Informationen und Eindrücke finden Sie hier.

Blick aus der Mühlen-Luke Richtung Westen

Cammer-Theater: Die Geschichte vom Glücksmüller

Pakt mit dem Teufel am Plane-Fluss:

 

„Die Geschichte vom Glücksmüller“

 

Was würdest du tun, wenn der Teufel dir all deine Sorgen abnimmt – für einen winzigen Preis?

Das Cammer Theater lädt zur besonderen Uraufführung eines zeitlosen Märchens ein. Erleben Sie ein dramatisches Spiel um Gut und Böse, direkt in der idyllischen Kulisse unseres Dorfes.

 

Worum geht’s?

 

In Cammer ist die Ruhe vorbei: Ein mysteriöser Fremder bietet den Dorfbewohnern das Blaue vom Himmel. Während der vom Pech verfolgte Müller Hans und seine Frau Luise dem verlockenden Pakt erliegen, setzt der standhafte Glücksmüller Veit alles auf eine Karte.

Selbst als ein gewaltiger Sturm seine Existenz bedroht, findet Veit mit himmlischer Hilfe das Geheimnis des „Glücksmehls“ – eine Kraft, die weit mehr als nur Hunger stillt.

 

Premiere

Samstag, 27. Juni 2026

17:00 Uhr

Bockwindmühle Cammer

Mitwirkende

Fritz Burow - Nicole, Johanna und Lars Charlier - Renate Heil - Maria, Sylvia und Timo Herrmann - Renate und Peter Jechow - Andreas Koska - Elvira Kro- Sabine, Caroline und Olaf Mädler - Angela und Maik Nicolai - Thomas Röstel - Ansuela Simon –Lutz Seeger 

 

es singt derBuch & Regie
Gemischte Chor Cammer unter Leitung von Jürgen GieseIlja Hübner
es tanzen die 
Cammer-Tänzer 

Mühlenworksop am 28. März 2026

Ein ganz besonderes Angebot erwartete interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Region: Im Rahmen eines Workshops an der Bockwindmühle Cammer wird das traditionelle Müllerhandwerk wieder lebendig.

Unter fachkundiger Anleitung erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die jahrhundertealte Technik und Arbeitsweise einer Windmühle. Dabei geht es nicht nur um Theorie – auch das praktische Erleben steht im Mittelpunkt. Vom Aufbau und der Funktion der Mühle über das Drehen in den Wind bis hin zum eigentlichen Mahlvorgang können die einzelnen Arbeitsschritte hautnah nachvollzogen werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verständnis für die Mechanik der Mühle: Wie greifen Zahnräder ineinander? Wie wird die Kraft des Windes genutzt? Und worauf kommt es an, damit aus Korn schließlich Mehl entsteht? All diese Fragen werden anschaulich erklärt und direkt vor Ort demonstriert.

Der Workshop richtet sich an alle Altersgruppen – ob technikinteressiert, geschichtsbegeistert oder einfach neugierig. Gerade für Kinder und Familien bietet sich hier eine einmalige Gelegenheit, Handwerk und Geschichte auf lebendige Weise zu entdecken.

Neben dem fachlichen Wissen steht vor allem eines im Vordergrund: die Wertschätzung für ein traditionsreiches Handwerk, das über Generationen hinweg das Leben in ländlichen Regionen geprägt hat.

Ein Erlebnis zum Anfassen – und ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer kulturellen Identität.

Das Ganze wurde von einem Kamerateam der ARD-Tagesthemen begleitet.

Hier geht es zur Bildergalerie und zum Video-Link der Filmaufnahmen der ARD.


 

Frühjarsputz im Gutspark 2026

Bei frischem Frühlingswetter und bester Stimmung haben zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Wochenende den Gutspark Cammer wieder auf Vordermann gebracht. Der diesjährige Frühjahrsputz wurde zu einem beeindruckenden Zeichen für Zusammenhalt, Heimatverbundenheit und ehrenamtliches Engagement.

Mit Handschuhen, Harken, Sägen und viel Tatkraft machten sich Jung und Alt ans Werk. Neben der Säuberung von Wegen und Grünflächen standen vor allem umfangreiche Pflegearbeiten im Mittelpunkt: Gehölze wurden freigeschnitten, junge Ahornbäume sowie wuchernde Brombeeren entfernt und trockene, abgestorbene Bäume fachgerecht gefällt. So konnten nicht nur Sichtachsen wiederhergestellt, sondern auch die Sicherheit im Park deutlich verbessert werden.

Besonders erfreulich war die große Beteiligung von Familien, Vereinen und freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der gesamten Gemeinde. „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unseren Ort einsetzen“, so ein Teilnehmer. „Der Gutspark ist ein Stück Lebensqualität – und den erhalten wir gemeinsam.“

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit und Energie eingebracht haben. Ebenso bedankt sich die Gemeinde bei den Organisatoren sowie bei allen, die für Verpflegung und einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Der Frühjahrsputz im Gutspark Cammer zeigt einmal mehr: Wenn viele Hände zusammenhelfen, entsteht etwas Großes. Der Park erstrahlt nun wieder in neuem Glanz – bereit für die kommende Saison und viele schöne Begegnungen.

Danke an alle, die mitgemacht haben! 

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Bernd Willmann engagiert sich mit großer Leidenschaft für den Schutz und die Rückkehr eines ganz besonderen Vogels: des Wiedehopf. Sein Projekt steht beispielhaft für praktischen Naturschutz, der vor Ort ansetzt und Menschen für die Schönheit und Bedeutung heimischer Arten sensibilisiert.

Der Wiedehopf, mit seinem markanten Federkamm und dem charakteristischen Ruf, war einst auch in vielen Regionen Deutschlands heimisch. Doch durch den Verlust von Lebensräumen, intensive Landwirtschaft und fehlende Nistmöglichkeiten ist er selten geworden. Genau hier setzt Bernd Willmann an.

Mit viel Engagement schafft er geeignete Lebensräume: Er unterstützt die Anlage von strukturreichen Flächen, fördert den Erhalt alter Obstwiesen und sorgt für künstliche Nisthilfen. Gleichzeitig ist ihm die Aufklärung der Bevölkerung ein großes Anliegen. Denn nachhaltiger Artenschutz gelingt nur gemeinsam – mit Landwirten, Gemeinden und naturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern.

Sein Projekt zeigt, dass gezielte Maßnahmen Wirkung haben können. Wo geeignete Bedingungen geschaffen werden, kehrt der Wiedehopf zurück – ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich Einsatz für die Natur lohnt.

Bernd Willmanns Arbeit ist damit nicht nur ein Beitrag zum Schutz einer faszinierenden Vogelart, sondern auch ein wichtiges Signal für den Erhalt der biologischen Vielfalt insgesamt. 

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Votrag zum Wiedehopf
Die neuen Flügel der Mühle

Die Sanierung der historischen Bockwindmühle Cammer ist ein bedeutender Schritt für den Erhalt eines der wichtigsten Wahrzeichen der Gemeinde. Mit großem Engagement arbeiten derzeit Fachleute und Unterstützer daran, die Mühle für kommende Generationen zu sichern und wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Die Bockwindmühle, die seit vielen Jahren das Ortsbild prägt, weist altersbedingte Schäden an tragenden Holzelementen und der Außenhülle auf. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden unter anderem tragende Bauteile erneuert, das Holz fachgerecht aufgearbeitet und die Standfestigkeit der gesamten Konstruktion gesichert. Auch historische Elemente werden mit viel Sorgfalt restauriert, um den ursprünglichen Charakter der Mühle zu bewahren.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der nachhaltigen Nutzung traditioneller Materialien und Techniken. Ziel ist es, die Mühle nicht nur optisch aufzuwerten, sondern auch langfristig zu erhalten und – wenn möglich – wieder erlebbar zu machen.

Die Sanierung ist jedoch nicht nur ein Bauprojekt, sondern ein echtes Gemeinschaftswerk. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, lokale Unterstützer sowie Fördermittel tragen maßgeblich zum Fortschritt bei. Veranstaltungen und Mitmachaktionen zeigen, wie groß die Verbundenheit der Menschen mit „ihrer“ Mühle ist. 

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