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Grüneiche

Grüneiche – einst Rittergut, heute idyllisches Dorf

Die Lage 

Golzow wird erstmals im Jahre 1219 urkundlich erwähnt. Durch dieses Dorf, gelegen zwischen den Fläminghügeln, den Westhängen der Zauche und dem Freien Havelbruch, fließt das Flüsschen Plane. Es entspringt bei Raben und ist ein Nebenarm der Havel. Noch heute bestimmt der Fluss den Reiz der Golzower Landschaft und bietet interessante Motive. Golzow hat mehrere Gemeindeteile: 

Pernitz, Grüneiche, Lucksfleiß, Königsberg, Müggenburg und Hammerdam, die über die Jahrhunderte zusammenwuchsen. 

Aus Richtung Brandenburg kommend, die B 102 in Richtung Golzower Ortszentrum fahrend, biegt man an der Pernitzer Kirche rechts ab und kommt nach ca. 1,5 Kilometer zum Ortsteil Grüneiche. 

Die Geschichte

Erstmals wird 1575 ein ,,Wohnhaus als GrunEiche genandt“. Namensgeber war vermutlich ein Baum oder ein Flurstück. 1598 erwähnt eine Urkunde das Gut ,,Gruneiche“. 1624 wird im Schlosskataster ein Gut Grüneiche mit Abgaben belegt. 1685 ist Grüneiche ein Rittersitz des von Rochow. 1801 gab es bei Grüneiche auch vier Morgen Weinberge, die bewirtschaftet wurden. Heute ist vom Wein nichts mehr zu sehen, aber der Berg ist noch da. 1928 wurde Grüneiche mit der Gemeinde Pernitz vereinigt und sie bildeten die Landgemeinde Grüneiche. Ab 1964 wird Grüneiche Gemeindeteil von Golzow.

Text: K.-H. Voigt

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